top of page
Demokratie Logo.PNG

Stark für Demokratie - Unsere Schulen machen mit!

aktualisiert: Yvonne Reizle, 01.07.2026

Demokratie ist weit mehr als eine Staatsform – sie ist eine Haltung, die von gegenseitigem Respekt, Verantwortung und Mitbestimmung lebt. Deshalb kommt der Demokratieerziehung an unseren Grund- und Mittelschulen eine besondere Bedeutung zu. Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche erfahren, wie Gemeinschaft funktioniert und wie sie diese aktiv mitgestalten können.

Bereits in der Grundschule lernen unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Meinung zu äußern, anderen zuzuhören und gemeinsame Entscheidungen zu treffen. In Klassenräten, bei Schulprojekten oder gemeinsamen Aktionen erleben sie ganz praktisch, dass jede Stimme zählt und dass Mitbestimmung Verantwortung bedeutet. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für ein demokratisches Verständnis, das weit über die Schulzeit hinauswirkt.

Auch an den Mittelschulen wird demokratisches Handeln aktiv gelebt und gefördert. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, bringen eigene Ideen ein und gestalten das Schulleben mit. Die Arbeit der Schülervertretungen, gemeinsame Projekte sowie vielfältige Aktionen stärken das Gemeinschaftsgefühl und zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind.

Ein besonderes Zeichen gelebter Demokratie sind die Solidaritätsaktionen an unseren Mittelschulen. Dabei engagieren sich Schülerinnen und Schüler für soziale Projekte, unterstützen Hilfsaktionen oder setzen sich für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein. Sie lernen dadurch, Verantwortung für andere zu übernehmen und gesellschaftliches Engagement als wichtigen Bestandteil des Zusammenlebens zu verstehen.

Große Bedeutung haben zudem die Demokratietage an unseren Grund- und Mittelschulen. Drei Demokratietage mit Schülervertreterinnen und Schülervertretern jeweils im Grund- und Mittelschulbereich gehören bei uns inzwischen zu den festen Standards. Aktiv unterstützt werden wir dabei von der Bildungsregion Neu-Ulm. In Workshops, Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit Themen wie Mitbestimmung, Vielfalt, Toleranz und Respekt auseinander. Sie erleben, dass Demokratie vom Mitmachen lebt und dass jede und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Damit demokratische Prozesse nachhaltig im Schulalltag verankert werden, gibt es an jeder Grundschule eine beziehungsweise einen Demokratiebeauftragten. An den Mittelschulen begleiten Verbindungslehrkräfte die Schülerinnen und Schüler und fördern demokratische Beteiligungsprozesse aktiv und nachhaltig.

Eine besonders wertvolle Unterstützung auf diesem Weg erhalten wir durch Frau Melanie Müller, Lehrerin an der Peter-Schöllhorn-Mittelschule und Demokratiebeauftragte in unserem Schulamtsbezirk. Mit großem Engagement begleitet sie Projekte, Aktionen und die Weiterentwicklung der Demokratieerziehung an unseren Schulen.

Unsere Schulen leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Demokratieerziehung bedeutet, Kinder und Jugendliche zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und sie zu ermutigen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Wer früh erlebt, dass Mitbestimmung möglich ist und dass gemeinsames Handeln etwas bewirken kann, wird auch später Verantwortung in Gesellschaft und Gemeinschaft übernehmen.

Demokratie beginnt im Kleinen – im täglichen Miteinander in unseren Schulen. Dort werden die Grundlagen gelegt für ein respektvolles, verantwortungsbewusstes und solidarisches Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Logo dunkel.JPG

SAVE THE DATE: 2. Oktober 2026

Ansprechpartnerinnen:

Christine Kröner, Schulrätin

Tel. 0731-0948411, Mail: kroener.schulamt@landkreis-nu.de

Melanie Müller, Lehrerin

Tel. 0731-9706220, Mail: info@psschule.schule.neu-ulm.de

bottom of page